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Wirkung von Ginkgo Biloba

 

 

Ginkgo Biloba - wie und wogegen
wirkt Ginkgo Biloba?


Die legendäre Resistenz des Ginkgo Biloba Baumes gegenüber der Alterung, Hitze, Kälte, Umweltbelastung, Giften, Strahlen und etwaigen Erkrankungen ließ die Menschen sehr früh aufhorchen - wie würde es sich verhalten, wenn man dessen Bestandteile konsumiert, ließen sich diese verblüffenden Vorzüge tatsächlich auch in irgendeiner Weise auf den Menschen übertragen?

In der Tat deuten die zahlreichen Studien darauf hin! Um die Thematik besser nachvollziehen zu können, macht es Sinn, zunächst die allgemeine Wirkungsweise von Ginkgo zu durchleuchten, bevor wir zu der speziellen Wirkung bei Erkrankungen und Missständen gelangen.

 

 

Die allgemeine Wirkung von Ginkgo Biloba


Die allgemeine Wirkung von Ginkgo Biloba lässt sich bezeichnen als:

  • antibakteriell
  • pilzhemmend
  • wurmtötend
  • antioxidativ / zellschützend
  • durchblutungsfördernd
  • neuroprotektiv (nervenschützend)
  • Hypoxie-hemmend
  • antiallergisch
  • krebshemmend
  • verdauungsfördernd
  • beruhigend
  • schmerzstillend

 

 

Antibakterielle und pilzhemmende Wirkung von Gingko


Die antibakterielle sowie pilzhemmende Wirkung von Ginkgo ist vor allem den Flavonoiden zu verdanken, besonders den im Ginkgo enthaltenen Ginkgolsäuren und dem Ginnol. Ginkgo Biloba erhöht die Anzahl der Makrophagen (natürlichen Fresszellen), die sich dann verstärkt um die Bakterien und Pilze kümmern können.

 

 

Wurmtötende Wirkung des Ginkgo Biloba


Die wurmtötende Wirkung wird vor allem durch die Ginkgo-Samen erzeugt.

 

 

Die antioxidative, zellschützende Wirkung von Gingko


Die vielen antioxidativen Substanzen bieten darüber hinaus einen hervorragenden Schutz vor schädlichem Oxidationsstress. Diese Erkenntnis veranlasste erstmals 1965 die Firma Dr. Willmar Schwabe dazu, den allerersten Extrakt aus dem Ginkgo-Baum auf den Markt zu bringen. Seit dem ist vieles passiert und die Extrakte sind heute stärker und wirkungsvoller. Das standardisierte Ginkgo-Konzentrat beinhaltet 24 % Flavonglykoside und 6% Terpene, dieses gewährleistet untereinander vergleichbare und gleichbleibende Wirksamkeit der Präparate.

Innerhalb der antioxidativen Wirkung von Gingko Biloba stechen vor allem die Flavonoide stark hervor, hier vor allem das Flavonoid Quercetin und Kämpferol. Diese verstehen es auf eine sehr wirksame Weise die Angriffe der freien Radikale zu neutralisieren und eine zellschädigende Wirkung zu vermeiden.

Bedenkt man, dass laut vielen Wissenschaftlern die Oxidation der Zellen den Hauptgrund für Alterung und unzählig viele Erkrankungen darstellt, ist auch dieser Aspekt nicht hoch genug zu werten.

 

 

Durchblutungssteigernde Wirkung des Ginkgo Biloba


Der "Saft" unseres Lebens ist unser Blut und die wichtigsten Wirkungsmechanismen von Ginkgo Biloba ist die gesteigerte Durchblutung sowie der Schutz von menschlichem Gewebe und Organen.

In dem Ginkgo das Blut flüssiger macht und das Gewebe stärker mit Blut durchströmt, erreicht es eine optimierte Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff, was zur Verbesserung des Zustands bis hin zu Heilung vieler Erkrankungen führt.

Die durchblutungsförderliche Wirkung des Ginkgo ist multifaktoriell begründet:

  • Zum einen wirkt Ginkgo aktiv den Plättchen-aktivierendem Faktor (PAF) entgegen, verhindert also das Verklumpen des Blutes, also Verkleben der Blutplättchen untereinander

  • zum anderen wird der Stoffwechsel der Gefäßwände dahingehend beeinflusst, dass sich diese entspannen, sich weiten und das Blut besser fließen kann

  • Desweiteren führen die antioxidativen Eigenschaften des Ginkgo dazu, dass die Blutzellen-Membranen der Leukozyten und Erythrozyten flexibler bleiben, die Blutkörperchen besser also durch die kleineren Kapillare fließen können


Der eindeutige Nachweis der Wirksamkeit bei Durchblutungsstörungen gelang übrigens einer Gruppe deutscher Forscher in den 60er Jahren - bis zum Jahre 1992 haben ginkgohaltige Medikamente immerhin 1/3 aller durchblutungsfördernden Medikamente des gesamten deutschen Marktes eingenommen und ein Volumen von 370 Mill Mark erreicht. *1

 

 

Hypoxie-hemmende Wirkung von Ginkgo Biloba


Unter Hypoxie versteht der Fachmann einen Sauerstoffmangel, wenn das Herzkreislaufsystem nicht hinreichend Blut, damit Sauerstoff, an den Zielort transportieren kann. Dies kann z.B. infolge von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) der Fall sein und führt so zu Herzinfarkten und Schlaganfällen, nicht selten mit Todesfolge. So manifestiert sich bereits nach 20-30sek Sauerstoffentzugs ein Untergang der Gehirnzellen.

Ginkgo-Extrakte verfügen über die bemerkenswerten Fähigkeiten, trotz eines solchen Sauerstoff-Engpasses die Hirnzellen überleben zu lassen, in dem sie mit Hilfe von Ginkgo eine Hypoxietoleranz aufbauen. Desweiteren wird die Arteriosklerose vermieden, in dem die Oxidation des LDL-Cholesterins unterbunden wird und der Plättchen aktivierende Faktor, der das Andocken der Blutbestandteile (Thrombozyten) an den Arterien fördert, ebenfalls gehemmt wird.

 

 

Antiallergische Wirkung des Ginkgo Biloba


Asthma, Heuschnupfen und andere Allergieformen können mit Hilfe von Ginkgoextrakten gelindert werden. Dies hängt mit dem weiter oben beschriebenen PAF (Plättchen-aktivierenden Faktor), also der Fähigkeit von Ginkgo, die Blutplättchen vor einer Verklumpung zu bewahren, da PAF Entzündungsprozesse und bronchiale Aktivität auslösen. *2

 

 

Neuroprotektive (nervenschützende) Wirkung von Ginkgo Biloba


In Studien nachgewiesen, schützen Gingko-Extrakte die Nervenzellen vor oxidativem Stress, Sauerstoffmangel aufgrund von Durchblutungsstörungen, vor zu hohen Stickstoffmonoxid-Werten. Im Tierversuch konnten Ginkgo-Extrakte den Tod der Nervenzellen durch künstlich erzeugten oxidativen Stress (durch Produktion von Amyloid-Peptid) vermindern. Besonders dem Inhaltsstoff Bilobalid werden diese neuroprotektiven Eigenschaften zugeschrieben, die sich zweifelsohne in die Gruppe der natürlichen Nootropika einreihen.

In Verbindung mit neuroprotektiver Wirkung ergibt sich hohes Wirkungspotential für unsere Hauptschaltzentrale, unser Hirn. Hier gesellt sich eine weitere, hochinteressante Wirkungsweise von Ginkgo hinzu, nämlich Schutz vor alters- oder krankheitsbedingtem Abbau von s.g. Transmitterrezeptoren im Hirn. An diese docken Neurotransmitter an, deren Aufgabe es ist, Signale zwischen den Nervenzellen, s.g. Neuronen, zu übertragen.

Bedenkt man, dass psychische Missstände wie Depressionen, Ängste, Demenz und Leistungsnachlass des Hirns im Allgemeinen exakt an diesem Punkt ihre Ursachen finden und Ginkgo hier herausragend Abhilfe schaffen kann, ist eine Therapie aber auch vorbeugende Maßnahme mit Ginkgo als vielversprechend zu bezeichnen.

 

 

Die krebshemmende Wirkung von Ginkgo Biloba


Ginkgo Biloba scheint neueren Studien zufolge ebenfalls krebshemmende Wirkung zu haben und die Wirksamkeit von Chemotherapie zumindest bei einigen Krebsarten, so Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Eierstockkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erhöhen.

Die antitumorale Wirkung ist laut Studien auf die Hemmung der Proliferation, Verzögerung des Zellzyklus sowie Apoptose zurückzuführen. Siehe mehr dazu im Menüpunkt "Ginkgo bei Krebs".

 

 

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Beruhigende Wirkung von Ginkgo Biloba


Die durchblutungsförderliche und nervenschützende Wirkung von Ginkgo wirkt sich beruhigend auf den gesamten Körper aus, kann somit Stresszuständen aber auch Erektionsproblemen des Mannes entgegenwirken.

 

 

Die schmerzstillende Wirkung von Gingko Biloba


Die schmerzstillende Wirkung ist u.a. auf die Wirkstoffe Ginkgetin, Ginnol, Flavonglykosid, Querecetin, Isothamnetin, Kampferöl, Laktone zurückführbar.

 

 

Die "Ginkgo ist unwirksam" -Nachrede


Was man von aktuellen, Ginkgo Biloba verunglimpfenden Studien sowie Berichten in einschlägigen, größtenteils pharmagesponserten Medien zu halten hat, wird deutlich, wenn man die 3018 glaubwürdigen Studien auf www.pubmed.com überfliegt. Und so wurde die erste wissenschaftliche Abhandlung über Ginkgo bereits 1595 von dem Chinesen Li Shi-Chen verfasst und umfasste nicht weniger als 52 Bände!

Desweiteren war es immerhin 1994 niemand Geringeres, als das Bundesgesundheitsamt, das eine Monographie zu Ginkgo-Blätterextrakten verfasste und damit deren Wirksamkeit bei Durchblutungsstörungen und nachlassender Hirnleistung quasi ein Attest ausstellt. *3

 

 

Spezielle Wirkung von Ginkgo auf Erkrankungen und Missstände

Schwerpunktmäßiger Einsatz von Gingko innerhalb der TCM


In der traditionellen chinesischen Medizin kommen die Samen, die Blätter sowie die Wurzeln des Ginkgo Biloba zum Einsatz, die unterschiedlich, zumeist in Form eines Ginkgo-Tees verarbeitet und aufgenommen werden.

Innerhalb der westlichen Naturheilkunde erfolgt er Einsatz zumeist über Ginkgo-Konzentrate in Form von Ginkgo-Extrakten, umhüllt durch eine Kapsel, als Pressling oder aber in Tropfenform.

 

 

Wirkung der Ginkgo-Samen


So werden beispielsweise die Samen bei: Asthma, Husten, Alkoholismus, Tuberkolose, Schleimhautentzündungen, Kreislaufproblemen, zur Spermienförderung, gegen Krebs, Wurmbefall, Fieber, übermäßiges Schwitzen, Nierenleiden und Blaseninfektionen angewandt.

 

 

Wirkung der Ginkgo-Blätter und der Wurzel


Die Wirkung der Blätter ist vor allem auf die beiden Wirkstoffgruppen der Flavonoide und Terpenoide zurückführbar.

Die Blätter-Extrakte des Ginkgo werden beispielsweise zur Optimierung der Hirnfunktionen , eingesetzt, desweiteren bei Wunden und die Wurzel bei Magenbeschwerden, Hyperaktivität, Arthritis, Menstruationsproblemen. Hierzu wird zumeist ein Ginkgo-Tee aus diesen Bestandteilen der Ginkgopflanze angesetzt und getrunken.

Die folgenden Leiden werden schwerpunktmäßig mit Ginkgo innerhalb der TCM therapiert:

  • Asthma
  • Husten
  • Abwehrschwäche
  • Nierenerkrankungen
  • Bronchitis
  • Allergien
  • Gonorrhoe
  • Husten
  • Tuberkolose
  • Hautkrankheiten
  • Blaseninfektion
  • Reizblase
  • Tuberkulose
  • Schleimhautentzündung
  • Arthritis
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Hyperaktivität
  • Blennorrhoe
  • Scheidenfluss
  • Menstruationsprobleme
  • verminderte Samenproduktion
  • Magenprobleme
  • Diabetes-Folgen
  • Prävention eines Burnouts
  • Unruhezustände
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Fieber
  • Libidoprobleme
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Krebs
  • Folgen von Alkoholismus
  • Venenentzündungen
  • allgemein Stärkung des Chi

 

 

Schwerpunktmäßiger Einsatz von Ginkgo in der westlichen Naturheilmedizin


Hier haben wir dem Arzt Dr. Willmar Schwabe das "EGb-761" zu verdanken, ein aus den Ginkgoblättern gewonnenes Konzentrat, das seit dem (1965) Gegenstand zahlreicher westlichen Studien wurde.

Ginkgo Biloba wird eingesetzt bei bzw. gegen:

  • allgemein Durchblutungsstörungen
  • Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Folgen von Schlaganfall
  • Hirnödeme
  • Thrombosen
  • Schaufensterkrankheit
  • Raucherbein
  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  • Vergesslichkeit
  • Demenz
  • Konzentrationsstörungen
  • Nachlass der Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit
  • Alzheimer
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Altersschwäche
  • Makuladegeneration
  • Migräne
  • Bronchitis
  • Asthma
  • Depressionen
  • Wundheilung
  • Frostbeulen
  • Krampfadern
  • Ödeme
  • Sehstörungen
  • Magenprobleme
  • Potenzprobleme
  • Erschöpfungssyndrom
  • Aufmerksamkeitsdefizit
  • Hyperaktivität
  • Zappelphilipp-Syndrom
  • Parkinson
  • Vitiligo
  • Wurmbefall
  • Schwindel
  • Nierenerkrankungen
  • Tinnitus
  • Nachtblindheit
  • Glaukom
  • als Kosmetikum

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Durchblutungsstörungen


Durchblutungsstörungen stellen die Paradedisziplin für Ginkgo dar und gleichzeitig den Hauptgrund für die Wirkung gegen zahlreiche Krankheiten und Missstände, die direkt oder indirekt mit Durchblutungsproblematik zusammenhängen. Ginkgo optimiert dabei sowohl die zerebrale Durchblutung (im Hirn) als auch die periphere Durchblutung (Glieder) sowie sonstige (Organe wie da Herz, Mittel- und Innenohr u.a.).

In dem sie auf den Stoffwechsel der Gefäßwand einwirken, erweitern die Ginkgo-Extrakte die kleinsten und mittelgroßen Blutgefäße, so dass der Blutfluss verbessert wird. Desweiteren wird die Fließeigenschaft des Blutes samt der Mikrozirkulation dadurch verbessert, dass Ginkgo aktiv den Plättchen-aktivierenden Faktor (PAF), also das Verkleben/Verklumpfen der Blutplättchen hemmt, die sonst Stau in den kleinsten Blutgefäßen auslösen können. Die antioxidative Wirkung von Ginkgo führt dazu, dass die Blutzellen-Membranen der Leukozyten und Erythrozyten flexibler bleiben, somit das Blut die engsten Stellen der Blutgefäße besser passieren kann.


Zusammenfassend nimmt Ginkgo positiven Einfluss auf die folgenden Blutparameter: *4

  • Viskosität des Blutplasmas
  • Viskosität des Vollblutes
  • PAF (Plättchen aktivierender Faktor)
  • Beweglichkeit der Blutkörperchen
  • Fibrinogenwerte



Aus diesen Einflüssen auf das Blutgeschehen resultieren die folgenden Vorzüge: *5

  • Ginkgo verhindert Infarkte, Thrombosen, Emoblien, Ödeme, Gewebsschädigung durch Sauerstoffmangel, Funktionsstörungen aller Gewebeformen und Organe, Zelluntergang (Zelltod)

  • Ginkgo fördert damit Leistungsfähigkeit des Hirns, des gesamten Organismus samt aller Organe, Blutzirkulation, Sauerstoffversorgung, Abtransport von Stoffwechselschlacken

  • Ginkgo schützt und fördert das Gehirn und die Nervenzellen

  • Ginkgo schützt vor der Anfälligkeit eines Sauerstoffmangels (Hypoxietoleranz wird erhöht)

 

 

Wirkung von Ginkgo-Tee gegen Bluthochdruck


Ginkgo verfügt über eine blutdrucksenkende Wirkung, bzw. korrekterweise eine blutdruckregulierende Wirkung! Es entspannt und erweitert die Blutgefäße, hemmt das Verklumpen des Blutes (PAF), hält die Blutzellen flexibel, so dass das Blut insgesamt besser fließen kann und der Bluthochdruck gesenkt wird. Desweiteren wirkt Ginkgo als Antioxidans der Oxidation entgegen, die aber Voraussetzung dafür ist, damit das LDL-Cholesterin schädlicher Weise an den Blutgefäßwänden sich ablagern kann. In Vergleichsstudien von 1972, konnten Ginkgo-Extrakte mit den üblichen Medikamenten zur Gefäßerweiterung problemlos mithalten und die Forscher stuften Ginkgo´s Wirkung dbzgl. sogar als konstanter ein, dies völlig nebenwirkungsfrei! Hier eignet sich aufgrund der darin gelösten Flavonoide besonders der Ginkgo-Tee. *6

 

 

Wirkung von Ginkgo Biloba bei Herzkreislauferkrankungen


Es sind in erster Linie die blutverdünnenden sowie antioxidativen Mechanismen des Ginkgo Biloba, die bei Herzkreislauferkrankungen ihre Wirkung nicht verfehlen. Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) entsteht, in dem das LDL-Cholesterin oxidiert und sich an der Intima (Innenwand der Blutgefäße) ablagert. Hieraus resultieren zahlreiche Herzkreislauferkrankungen und entsprechend der These der Schulmedizin ist die Arteriosklerose der Hauptgrund für Herzinfarkte und Schlaganfälle. In dem die im Gingko enthaltenen Antioxidantien die Oxidation des LDL-Cholesterins vermeiden, gleichzeitig das Blut verdünnt wird und damit mehr Sauerstoff an Ort des Geschehens transportiert werden kann, werden Herzinfarkte und Schlaganfälle sowie andere Herzkreislauferkrankungen ursächlich vermieden. Ginkgo eignet sich somit sowohl innerhalb der Therapie als auch vorbeugend, um Herzinfarkte zu vermeiden.

 

 

Schutzwirkung von Ginkgo-Extrakten vor Schlaganfall oder nach Schlaganfall


Schlaganfälle können mehrere Ursachen haben, es kann ein Äderchen platzen, meistens aber handelt es sich um ein verstopftes Blutgefäß im Gehirn.

Sauerstoffmangel, wie er beim Hirnschlag entsteht, führt zum oxidativen Stress mit der Folge von Hirnzellzerstörung. Bereits nach 20-30sek sterben die ersten Hirnzellen. Offenbar können Ginkgo-Extrakte vor den Folgen dieses gefürchteten Sauerstoffmangels schützen, in dem es u.a. eine Toleranz gegenüber der s.g. "Hypoxie" (Sauerstoffmangel) erhöht, so wurde die Überlebenszeit im Tierversuch mit Ginkgo-Extrakten um Faktor 6 erhöht!

In einem weiteren Tierexperiment an der John Hopkins Universität in Baltimore, konnten die Folgeschäden eines künstlich ausgelösten Schlaganfalls unter Einnahme von Ginkgo um 48% und Hirnausfälle um 51% gegenüber der Kontrollgruppe vermindert werden. Dies erklärten die Wissenschaftler mit der Zunahme eines Enzyms namens HO1, das als starker Radikalfänger fungiert und so Hirnschäden vorbeugt.

Aber auch der im Ginkgo Biloba enthaltene Wirkstoff Bilobalid trägt nach neusten Erkenntnissen dazu bei, die Hirnzellen trotz eines Sauerstoffmangels lange Zeit am Leben zu erhalten und kann hier die Toleranzzeit um 20% steigern. *7 Unbestritten ist ebenfalls die Rolle des Ginkgo als Reparatur-Förderer innerhalb aller menschlichen Gewebeformen, die einen Schaden aufgrund Mangeldurchblutung erlitten haben.

Die hypoxietolerante, nootrope und durchblutungsförderliche Wirkung kann als die Folgen eines Schlaganfalls signifikant mindern. Direkt nach einem Schlaganfall, der aufgrund eines geplatzten Äderchens zustande gekommen ist, kann die Anwendung von Ginkgo allerdings kontraproduktiv sein, da hier eine möglichst schnelle Stillung der Blutung angezeigt ist. Es gilt also die Ursache des Schlaganfalls vorher zu prüfen!

 

 

Schutzwirkung von Ginkgo vor Hirnödemen


Hirnödeme (in Form von Wassereinlagerungen im Gehirn) können durch zahlreiche Affekte und Erkrankungen entstehen, so z.B. bei Tumoren, Entzündungen, arteriellen Degenerationen, Sauerstoffmangel. Die Ödeme üben einen Druck auf die feinsten Kapillare im Hirn aus und unterbinden so die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Im Tierexperiment konnte die Entstehung von außen provozierter Hirnödeme durch Gingko-Extrakte erfolgreich vermieden werden, auch hier spielt die Hemmung des PAF (Plättchen aktivierender Faktor) eine zentrale Rolle.

 

 

So wirkt Ginkgo bei Ödemen


Nicht nur bei Hirnödemen zeigt Ginkgo Biloba Wirkung, sondern auch bei sonstigen Ödemen, wie sie nach einer Verletzung wie Prellungen z.B. entstehen können. In dem Ginkgo die Blutverklumpung, den PAF hemmt, hemmt es gleichzeitig die Neigung zur Ödem-Bildung.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Schaufensterkrankheit und Raucherbein


Die s.g. Schaufensterkrankheit manifestiert sich dadurch, dass es zu einer Verengung der Arterien in den Beinen kommt und zu erzwungenen Gehpausen aufgrund verstärkten Kribbelns und krampfhaften Schmerzens in den Waden.

Grund für die Verengung der Blutgefäße ist die Arteriosklerose, also Blutgefäßverkalkung, die nicht selten aus Diabetes mellitus, Fettstoffwechselproblemen aber auch ungesunder Lebensweise bei Rauchern resultiert.

Da Ginkgo bekanntlich dafür prädestiniert ist, die Durchblutung im Körpergewebe zu verbessern, gleichzeitig Arteriosklerose entgegen zu wirken, kann es bei Schaufensterkrankheit sehr hilfreich sein. Die Besserung tritt frühestens nach einer sechswöchigen Einnahme der Ginkgo-Präparate ein. Auch im Falle der Schaufensterkrankheit waren in mehreren Studien Ginkgo-Extrakte den üblichen Medikamenten ebenbürtig oder besser, allerdings ohne Nebenwirkungen. Empfohlen werden 120-160mg über 3 Gaben verteilt. *8

 

 

So wirkt Ginkgo vor Thrombosen


In dem Ginkgo aktiv den Plättchen-aktivierendem Faktor (PAF) entgegenwirkt, verhindert es auf diese Weise das Verkleben der Blutplättchen untereinander und damit Blutverklumpung und die Entstehung von Thrombosen.

 

 

Wirkung von Ginkgo Biloba bei Schwindel


Das Schwindelgefühl äußert sich innerhalb einer gestörten Räumlichkeit, es wird einem schwarz vor Augen, man taumelt, alles dreht sich um einen usw.

Der Hauptgrund für Schwindelbeschwerden ist eine Durchblutungsstörung verschiedener Gehirnregionen und Sinnesorgane. Ginkgo-Biloba-Extrakte können hier aufgrund der durchblutungsförderlichen Wirkung nebenwirkungsfrei Abhilfe schaffen und sind auf alle Fälle einen Versuch wert!

 

 

Wirkung von Ginkgo-Biloba bei Bronchitis


Die Wirkung von Ginkgo gegen Bronchitis und Husten ist auf dessen antibiotischen Eigenschaften zurückzuführen. Hier stechen vor allem die Ginkgo-Samen hervor.

 

 

Gingko´s Wirkung gegen Abwehrschwäche


Abwehrschwäche manifestiert sich zumeist in Form von zahlreichen Infekten, bis hin zu Hautpilzen u.a.

In dem Ginkgo als Radikalfänger das Immunsystem entlastet und die natürlichen Fresszellen (Makrophagen) aktiviert, stärkt es unsere Abwehr und kann so einer Abwehrschwäche effektiv vorbeugen bzw. eine vorhandene Abwehrschwäche revidieren.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Demenz und Alzheimer

Wirkung von Ginkgo gegen Demenz


In den USA ist Ginkgo ein anerkanntes Antidementivum. Ginkgo agiert als Nervenzellenprotektor, die Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn) werden aktiviert und der Energiestoffwechsels des Gehirns optimiert, besonders im Bereich des Hippocampus, der bei Alzheimer Erkrankten betroffen ist. Gedächtnisleistung, Lernfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und kognitive Fähigkeiten werden signifikant erhöht.

Die Wirksamkeit von Ginkgo gegen Demenz wurde in einer großangelegten, randomisierten Metaanalyse 2010 an 1838 Patienten mit dem Ginkgo-Extrakt EGB761 eindrucksvoll belegt.
(Wang et al., 2010)

 

 

Wirkung von Ginkgo gegen Alzheimer


Im Labor sowie im Tierversuch verminderte die Gabe von Ginkgo-Extrakt den typisch mit fortschreitender Alzheimer einhergehenden Zelltod der Nervenzellen sich einlagernder Proteine (ß-Amyloid).

Extrakte aus dem Ginkgo-Baum erhöhen die Anzahl der Rezeptoren im Hirn, fördern die Aufnahme von Cholin und die Produktion des Acetylcholin, was den durch Alzheimer beeinträchtigten Hirnfunktionen zu Gute kommt.

Von vielen Ärzten wird Ginkgo Biloba heutzutage als Dauerbehandlung eingesetzt, so hat die Auswertung von 13 000 Patientenprotokollen zu dem Ergebnis geführt, dass vor allem das Erinnerungsvermögen sowie die Wachheit aufgrund der Behandlung sich deutlich besserten. *9

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Multipler Sklerose


Studien weisen ebenfalls darauf hin, dass Ginkgo bei neurologischen Störungen im Hirn aufgrund Multipler Sklerose (MS) hilfreich sein kann. Besonders die beiden sekundären Pflanzenstoffe Terpenlactonen und Ginkgoliden sollen hieran beteiligt sein.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Konzentrationsproblemen und Lernschwäche


In dem Ginkgo die Botenstoffe im Gehirn aktiviert und den Energiestoffwechsel optimiert, die Durchblutung und somit Sauerstoffversorgung verbessert, positiv auf das Nervensystem einwirkt, wirkt es Konzentrationsproblemen und Lernschwäche aktiv entgegen.

Die Kombination von Ginkgo mit Ginseng hat in Studien zu einer verstärkten Freisetzung von Hirnbotenstoffen geführt, die für das Lern- und Erinnerungsvermögen zuständig sind. Dies wurde an 265 Probanden nachgewiesen, bei denen sich sowohl das Kurzzeit- als auch das Langzeitgedächtnis verbesserten! *10

 

 

Ginkgo´s Wirkung bei Migräne


Die blutgefäßentspannende und durchblutungsförderliche Wirkung von Ginkgo Biloba kann ebenfalls bei Migräne helfen, wie neuere Studien belegen.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Kopfschmerzen


Besonders im Fall vom Spannungskopfschmerz kann Ginkgo sehr hilfreich sein, in dem sich die verspannten Muskeln lösen und sich die Durchblutung erhöht.

 

 

Wirkung von Ginkgo gegen Hörschwäche / Schwerhörigkeit


Neben Hörsturz und Tinnitus ist Ginkgo durchaus auch für Hörschwäche bzw. Schwerhörigkeit prädestiniert.

Die Verbesserung der Durchblutung innerhalb der feinsten Kapillare des Innenohrs können in wenigen Tagen bis Wochen das Hörvermögen deutlich verbessern.

In einer Studie an 350 Schwerhörigen konnte die Einnahme von 4-6 Ginkgo-Dragees bei 82% der Probanden (287 Probanden) ein subjektiv verbessertes Hörvermögen erzielen. *11

 

 

Wirkung von Ginkgo Biloba bei Blaseninfektion / Blasenentzündung (Zystitis)


Bekanntlich verfügen die Ginkgo-Samen über antibiotische Eigenschaften, so dass sie das Problem der Zystitis (bakterielle Infektion) ursächlich behandeln können. 5-10g Ginkgonüsse gemahlen als Pulver 3x täglich gelöst in einer Flüssigkeit können sehr effizient diesem schmerzhaften Problem Herr werden.

 

 

Schutzwirkung von Ginkgo Biloba vor Folgen von Diabetes


Zu den zahlreichen, negativen Folgen von Diabetes gehört auch die Makuladegeneration, also die Zerstörung der Netzhaut. Allein in Deutschland erblinden Jahr für Jahr rund 4000 Diabetiker an dieser Folge.
Grund ist die Störung des Zellstoffwechsels aufgrund mangelnder Durchblutung, damit mangelhafter Versorgung der Netzhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. In dem Gingko die Durchblutung der Makula erhöht, kann es diesem Problem erfolgreich entgegenwirken.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Sehschwäche und Augenproblemen allgemein


Die Sehfunktion des Auges unterliegt einer Verbindung zum Hirn, die wiederum über Nerven- und Blutbahnen erfolgt. In dem Ginkgo das Blut besser fließen lässt, wird die Netzhaut und der Sehnerv optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, das Auge altert langsamer und selbst bestehende Sehschwäche kann sich wieder regulieren.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Vitiligo


Vitiligo, auch "Weißfleckenkrankheit" genannt, ist eine optische Erkrankung der Haut, die eine Pigmentauflösung zufolge hat. Die Betroffenen leiden unter zunehmenden weißen Flecken auf der Haut, die zwar nicht ansteckend sind, jedoch eine seelische Belastung für den Betroffenen darstellen. Die Ursache ist noch nicht abschließend geklärt, Fakt ist, dass Ginkgo Biloba laut einer Studie, die im Herbst 2003 vorgestellt wurde, bei 80% der Behandelten das Fortschreiten der Pigmentauflösung stoppen und bei 10 der 25 behandelten Patienten kam es zu einer deutlichen oder gar vollständigen Rückkehr der Hautfarbe. Empfohlen wird Ginkgo-Tee oder aber 160-240mg Ginkgo-Extrakt pro Tag. *12

 

 

Wirkung von Ginkgo Biloba bei Glaukom


Die neuroprotektiven sowie antioxidativen Eigenschaften des Ginkgo eignen sich bestens zur Behandlung eines Glaukoms.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Tinnitus und Hörsturz


Tinnitus manifestiert sich durch permanente oder vorübergehende Ohrgeräusche in Form von Klingel- Rausch- Pfeifgeräuschen. Diese hängen zumeist mit einer gestörten Durchblutung des Innenohrs zusammen, genauer gesagt an den Haarzellen des Innenohrs, die zu den Sinneszellen gehören. Aufgrund der nachgewiesenen durchblutungsföderlichen Eigenschaften, kann Ginkgo bei Tinnitus Abhilfe schaffen.

Hier sollte eine Besserung der Symptome bereits nach 6-8 Wochen erfolgen, tut sie dies nicht, sind die Aussichten auf spätere Besserung eher schlechter. Besonders bei frisch aufgetretenen Tinnitus stehen die Chancen auf Linderung bis Heilung recht gut, so konnte Ginkgo in einer Studie an 72 Patienten bei der Hälfte für Linderung sorgen und die Wirkung eines üblichen, chemischen Medikamentes übertreffen. Andere Studien erreichten sogar eine Verbesserungsquote der Symptome um über 80%. Die schnellste und effizienteste Form ist hierbei die Infusion von 200mg über wenige Tage, Tabletten über mehrere Wochen können aber bei weniger intensiven Symptomen ebenfalls hinreichend wirkungsvoll sein.

 

 

Wirkung von Ginkgo Biloba bei Depressionen


Depressionen finden nicht zuletzt ihre Ursache in der Störung der Neurotransmitter, da Ginkgo, wie bereits gelesen, die Neutrotransmitter aktivieren und reorganisieren kann. Besonders hirnorganisch begründete Depressionen können mit Hilfe von Ginkgo Linderung finden. Ginkgo-Extrakte üben ihren Einfluss auf den Serotonin-Rezeptor im Hirn aus und können so Depressionen vorbeugen.

In einer deutschen Studie an 40 Patienten, die unter Depressionen litten konnten 240mg Ginkgoextrakt eine deutliche Besserung herbeirufen, während die Antidepressiva für sich allein keine Wirkung bei diesem Personenkreis gezeigt hat. *13

So konnte der österreichische Psychiater Prof. Harald Schubert bei seinen Patienten, die außer mit den gewohnten Antidepressiva auch mit Ginkgotabletten behandelt wurden, nach einer vierwöchigen Therapie eine Verbesserung der Symptome um 50% feststellen und nach weiterer Behandlung weitere Verbesserung mit Ginkgo erzielen können. *14

 

 

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Ginkgo und seine Wirkung bei Hyperaktivität (Zappelphilipp-Syndrom) und Aufmerksamkeitsdefizit


Nachweislich handelt es sich bei diesen Krankheitsbildern um Symptome, die mit der Aktivität der Neurotransmitter im Hirn zusammenhängen. Hier kann lt. Therapeutenerfahrungen die Einnahme von Ginkgo-Extrakten echte Hilfe darstellen!

 

 

So wirkt Ginkgo Biloba gegen Makuladegenaration

Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit aber auch normale Alterserscheinungen führen nicht selten zu einer Degeneration der Netzhaut. Die Zellen der Netzhaut werden nicht mehr hinreichend durchblutet, damit mangelhaft mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, der Zellstoffwechsel und anschließend die Netzhaut leiden.

Ginkgo erhöht die Durchblutung der Netzhaut und kann den Zellstoffwechsel wieder optimieren und die Netzhaut regenerieren.

 

 

So wirkt Ginkgo Biloba bei Arthritis


Arthritis ist eine entzündliche, in Schüben auftretende Gelenkerkrankung, die sehr schmerzhaft die Lebensqualität des Betroffenen einschränkt und bis zur völligen Zerstörung des Gelenkes bis in den Knochen hinein fortschreiten kann.

Wie bereits weiter oben zu lesen, schränkt Ginkgo den Blutgerinnungsfaktor PAF ein, der ebenfalls an den entzündlichen Reaktionen des Immunsystems mitbeteiligt ist.

Ginkgolide hemmen außerdem die Aktivität der Leukozyten, der weißen Blutkörperchen also, die bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis überreagieren und irrtümlich eigene Zellen angreifen.

In Studien wurde ein Ginkgo-Flavonoid injiziert, was nebenwirkungsfrei eine ähnliche Wirksamkeit wie das Schmerzmittel Indomethacin erzielte.
Ebenfalls aber kann die Anwendung über die üblichen Ginkgo-Extrakte auf dem oralen Weg erfolgen, bei stärkeren Schmerzen sollte etwas höher dosiert werden (240mg bei starken Schmerzen, ansonsten 120mg pro Tag).
Sehr geeignet ist hierbei der Ginkgo-Tee, der über zahlreiche wasserlösliche Flavonoide verfügt, die postiven Einfluss auf die Arthritis nehmen. *15

 

 

Wirkung von Ginkgo-Präparaten gegen Impotenz des Mannes


Auch die glatte Muskulatur, in dem Fall der Penis, erfahren mit Ginkgo eine gesteigerte Durchblutung, die Muskulatur füllt sich leichter mit Blut, was der Standhaftigkeit des Mannes zu Gute kommt. Ein weiterer Wirkungsfaktor ist die entspannende Wirkung des Ginkgo auf die Psyche, die bekanntlich ebenfalls Einfluss auf die Potenz nimmt.

 

 

So wirkt Ginkgo gegen Asthma


Asthma wird in China traditionell seit Jahrhunderten mit Ginkgo behandelt. Asthma-Anfälle hängen nicht zuletzt mit dem Blutgerinnungsfaktor "PAF" (dem "Plättchen-aktivierenden Faktor") zusammen. Dieser führt zu Entzündungsprozessen und löst bronchiale Aktivität aus, in dem er Substanzen freisetzt, die die Atemwege einengen.

Ginkgo hemmt PAF, in dem die darin enthaltenen Flavonglykoside Ginkgolid A, B und C, besonders aber Ginkgolid B an den PAF-Rezeptoren andocken und so deren Wirksamkeit eingrenzen.

Auf diese Weise erweist sich Ginkgo als potentiell wirksam bei Asthma. Laut einem Bericht des Magazins "Prostaglandins", konnte Ginko-Extrakt trotz Allergenen sechs Std. lang Atemnöte verhindern. *16

 

 

Ginkgos Wirkung gegen Allergien (Heuschnupfen, Nesselsucht usw.)


Auch bei Allergien spielt der Blutgerinnungsfaktor "PAF" ("Plättchen-aktivierender Faktor") eine bedeutende Rolle. In dem Ginkgo Biloba den PAF hemmt, wirkt er allergischen Symptomen aktiv entgegen.

 

 

Wirkung von Ginkgo bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis)


Der Helicobacter (Bakterium) gilt als Auslöser der Magenschleimhautentzündung, die Flavonoide der Ginkgo-Pflanze spielen dagegen die primäre Rolle, wie in einer chinesischen Studie bestätigt wurde.

 

 

Ginkgo´s Wirkung gegen Prämenstruelles Syndrom (PMS)


Zu den unangenehmen Symptomen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) zählen schleche Stimmung, Unterleibschmerzen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Wassereinlagerungen im Gesichtsbereich, Rückenschmerzen u.a.

Laut Studien kann Ginkgo nicht nur die Wassereinlagerungen mindern, sondern ebenfalls andere PMS-Syndrome, so z.B. Kopfschmerzen und verbessert zudem die allgemeine Stimmungslage.

 

 

Einsatz von Ginkgo Extrakten in Kosmetika


Die Kosmetikindustrie hat ebenfalls die Popularität sowie die Vorzüge von Gingko erkannt und setzt diese in immer mehr Kosmetikprodukten ein, angefangen mit Ginkgo-Antifaltencreme über Ginkgo-Lotionen, Ginkgo-Haarwasser bis hin zu Ginkgo-Shampoos. Ob Ginkgo die betreffenden Gewebe in der hierfür erforderlichen Tiefe erreicht ist zwar fraglich, die Idee aber, die durchblutungsförderlichen Eigenschaften von Ginkgo zu nutzen, durchaus nachvollziehbar. Auch kann die Gingko-Creme aufgrund des hohen Gehalts an effektiven Flavonoiden vor Sonnenbrand schützen und nach Verbrennung für Linderung sorgen.

 

 

 

*1

*2 Wikipedia Rupatadin

*3 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 15

*4 Peter Köhler, "Die Heilkraft des Ginkgo-natürlich gesund von Kopf bis Fuß" 1998, S.91

*5 Peter Köhler, "Die Heilkraft des Ginkgo-natürlich gesund von Kopf bis Fuß" 1998, S.91/92

*6 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 53

*7 Peter Köhler, "Die Heilkraft des Ginkgo-natürlich gesund von Kopf bis Fuß" 1998, S.94

*8 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 73

*9 Silvia Aulehla, "Vorbeugen und heilen mit der Kraft des Ginkgo" 1997, S.27

*10 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 39

*11 Silvia Aulehla, "Vorbeugen und heilen mit der Kraft des Ginkgo" 1997, S.27

*12 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 57

*13 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 57

*14 Peter Köhler, "Die Heilkraft des Ginkgo-natürlich gesund von Kopf bis Fuß" 1998, S.116

*15 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 45

*16 Dr. Jörg Zittlau, "Heilmittel Ginkgo - alles über die positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele" 2006, S. 47

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